Centi zieht erfahrene Investoren an

20. August 2020 12:30

Zürich - Das Zürcher Start-up Centi hat in seiner erste Finanzierungsrunde namhafte Investoren gewonnen. Centi integriert Bitcoin SV-Zahlungen nahtlos in bestehende digitale Kassensysteme (POS) von Detailhändlern. Die Markteinführung wird noch in diesem Jahr in der Schweiz beginnen.

Centi hat laut einer Mitteilung von startupticker.ch in einer ersten Finanzierungsrunde erfahrene und potente Investoren für seine Bitcoin-Zahlungsplattform gefunden: den Gründer des Zürcher MoneyMuseums, Jürg Conzett, und Calvin Ayre, Gründer der kanadischen Ayre-Gruppe und der Online-Plattform CoinGeek für Bitcoin-News und Blockchain-Informationen. 

Centi wurde von Bernhard Müller-Hug, einem langjährigen Verfechter der Bitcoin-Währung, gegründet. Sein System gleichen Namens ermöglicht es Händlern, Zahlungen in digitaler Währung über die bestehende Point-of-Sale (POS)-Infrastruktur zu akzeptieren. Kunden können in der Währung Bitcoin SV bezahlen. Händler empfangen diese Zahlungen in ihrer lokalen Währung. Dafür sind weder neue Hardware noch Personalschulungen notwendig.

Die Centi-Zahlungsplattform ist ausschliesslich für die Verwendung mit Bitcoin SV konzipiert. Dabei steht SV für die ursprüngliche, „Satoshi Vision“ genannte Währung. In der Folge waren weniger solide Bitcoin-Protokolle entstanden, was zu Verwerfungen unter ihren Anhängern führte. Zur Begründung führt Centi an, dass die SV-Blockchain die einzige Lösung sei, die schnelle Verarbeitungszeiten, vorhersehbar niedrige Gebühren und unbegrenzte Skalierbarkeit bietet. Die Transaktionsgebühren im Bitcoin SV-Netzwerk werden nur ein Hundertstel Cent betragen und damit deutlich weniger als die Dienstleistungsgebühren bei Zahlungskarten.

Weil Bitcoin SV ein gesetzeskonformes Ökosystem betreiben will, ist Centi laut Angaben im Blog seiner Internetseite im August 2020 dem Verein für Finanzdienstleistungsstandards (VQF) beigetreten. Die ersten Händler, die das Centi-System für Zahlungen nutzen, werden noch in diesem Jahr online gehen. Die Markteinführung findet mit Detailhandelspartnern in der ganzen Schweiz statt. mm

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