Cassis besucht Innovationsachse Zürich-Mailand

02. Mai 2022 13:06

Bern - Bundespräsident Ignazio Cassis hat anlässlich des neu lancierten Innovationstags entlang der Achse Zürich-Lugano-Mailand Innovationsstandorte besucht. In Mailand eröffnete er das temporäre House of Switzerland und traf mit dem italienischen Aussen- und dem Innovationsminister zusammen.

Bundespräsident Ignazio Cassis hat am 29. April den Innovationstag lanciert, wie aus einer Medienmitteilung des Bundes hervorgeht. Aus diesem Anlass unternahm er in Begleitung von Zürcher und Tessiner Behördenvertreterinnen und -vertretern eine Zugreise entlang der Innovationsachse Zürich-Lugano-Mailand. Ziel dieser Reise war die offizielle Eröffnung des House of Switzerland Milano, einer temporären Netzwerk- und Kommunikationsplattform. Sie wird vom Departement für auswärtige Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit Switzerland Global Enterprise, Schweiz Tourismus und Pro Helvetia organisiert. Bis zum 12. Juni soll sie die Sichtbarkeit der Schweiz in Italien fördern.

Zunächst besichtigte Cassis die Drohnenflughalle im Innovationspark Zürich in Dübendorf und im Anschluss den Tecnopolo Ticino (Technopark Tessin) in Manno. Dabei beleuchtete er „die Innovationskraft und akademische Exzellenz des Tessins“ sowie dessen „verbindende Rolle als Teil der Greater Zurich Area“, wie es in der Mitteilung heisst.

Anlässlich der Einweihung des House of Switzerland in Mailand traf Cassis mit dem italienischen Aussenminister Luigi di Maio zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs habe der Krieg in der Ukraine gestanden. Dabei habe Cassis den Beitrag der Schweiz zur Bewältigung der Krise betont. Zudem habe er die Eckpunkte des vom Bundesrat vorgeschlagenen Pakets für einen bilateralen Weg mit der EU erläutert.

Mit Innovationsminister Vittorio Colao sprach Cassis den Angaben zufolge über die Strategien beider Länder für die digitale Transformation und die Auswirkungen auf die politisch-gesellschaftlichen Strukturen in der Welt. Dabei sei die Stärkung der UNO und des Genfer UN-Büros ebenso zur Sprache gekommen wie die Bedeutung der wissenschaftlichen Diplomatie und die Rolle der Stiftung GESDA (Geneva Science and Diplomacy Anticipator). mm

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