Cargologic verzeichnet Umschlagseinbruch

22. April 2020 15:01

Kloten ZH - Cargologic muss wegen der Coronavirus-Pandemie derzeit Umschlageinbussen von 85 bis 90 Prozent verkraften. Den Import von Medizinalgütern aus China und Japan wickelt das Unternehmen für Luftfrachtlogistik aber weiter ab.

Der Flugbetrieb am Flughafen Zürich bewege sich derzeit in der Grössenordnung von vor knapp 70 Jahren, informiert Cargologic in einer Mitteilung. Die Zürcher Tochter der Rhenus Gruppe müsse dadurch einen Umschlagseinbruch von 85 bis 90 Prozent verkraften, heisst es dort weiter. Als Hintergrund wird der nahezu komplette Ausfall von Transferfrachten der Swiss International Air Lines (Swiss) angegeben.

Aktuell seien von den 91 Maschinen von Swiss gerade noch sechs im Einsatz, schreibt das Unternehmen. „Schweizer Exportgüter werden nach wie vor exportiert, werden durch die eingebrochenen Flugfrequenzen ab Zürich jedoch stark eingeschränkt“, erläutert Cargologic. Das  Luftfrachtlogistikunternehmen kommt hier derzeit mit nur einem Fünftel der sonst benötigten Umschlagsfläche aus. Zudem wurden 800 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt.

Auch der Import von Gütern werde durch die drastisch verringerten Flugfrequenzen stark behindert, informiert Cargologic weiter. Eine Ausnahme stelle der Import von Medizinalgütern aus China und Japan dar. Dabei würden neuerdings „ab China täglich bis zweimal täglich Passagierfrachter eingesetzt“. Spezialeinsätze von Cargologic sollen hier „eine optimale, zuverlässige und sichere Frachtabfertigung“ garantieren. hs

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