Carbon Delta will Investitionen klimafreundlicher machen

23. Mai 2019 13:53

Zürich - Das Zürcher Unternehmen Carbon Delta analysiert klimabezogene Risiken für Anleger. In London hat es nun die Fortschritte des Projektes Climate Risks for Asset Managers vorgestellt. Dabei arbeitet es mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zusammen.

Die EU-Klimainnovationsinitiative Climate-KIC unterstützt das Projekt Climate Risks for Asset Managers (CRAMs), wie aus einer Medienmitteilung von Carbon Delta hervorgeht. Das Zürcher Unternehmen kooperiert dabei mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Carbon Delta hat nun bei der Veranstaltung Applying Climate Risk Data to Investment Portfolios in London vor Experten aus den Bereichen Umwelt, Finanzen und der Wissenschaft die Fortschritte des Projekts vorgestellt.

Carbon Delta hat dabei erläutert, wie klimabezogene Risiken in Zusammenhang mit Firmen und Wertpapieren gesetzt werden. Investoren haben gleichzeitig unterstrichen, wie schwierig es sei, solche Risiken zu quantifizieren. CRAMs soll hingegen die Transparenz in der Berichterstattung erhöhen und dazu führen, dass die steigende Nachfrage nach nachhaltigeren Anlagen bedient werden kann, wie Oliver Marchand, CEO von Carbon Delta, bei der Veranstaltung erläutert hat.

„Von der EU bis nach Asien und sogar in die USA erleben wir eine grundlegende Verschiebung bei den Investoren hin zu Klimawiderstandsfähigkeit“, sagte David Lunsford, Mitgründer von Carbon Delta und verantwortlich für CRAMs. In Folge von CRAMs könnten nicht vorliegende Informationen nicht weiterhin ein Grund sein, nicht in die Nachhaltigkeit zu investieren. jh

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