Bundesrat will Innovation stärker fördern

20. September 2019 11:12

Bern - Der Bundesrat will der Innosuisse mehr Spielraum bei der Förderung von Innovationsprojekten geben. Ausserdem soll die Innosuisse auch Start-ups stärker unterstützen können. Eine entsprechende Gesetzesrevision wurde nun in die Vernehmlassung geschickt.

Der Bundesrat will der Schweizerische Agentur für Innovationsförderung Innosuisse ab 2021 mehr Flexibilität bei der Förderung von Innovationsprojekten geben, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. So soll etwa der Beitrag, den Unternehmen als Umsetzungspartner übernehmen, neu zwischen 40 und 60 Prozent der Gesamtprojektkosten liegen. Heute liegt er fix bei 50 Prozent.

Weiter sollen Start-ups, welche auf wissenschaftliche Forschung aufbauen, auch bei Innovationsprojekte unterstützt werden können, die auf den erstmaligen Markteintritt vorbereiten. Damit soll einerseits der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis beschleunigt werden. Andererseits soll dies der Start-up-Ökonomie zusätzlichen Auftrieb verleihen. Heute können Jungunternehmen bei der Innosuisse Förderung in den Bereichen Weiterbildung, Coaching und Internationalisierung beantragen und als Umsetzungspartner bei Innovationsprojekten mitwirken.

Mehr Spielraum soll die Innosuisse den Angaben zufolge auch bei der Nachwuchsförderung, der Förderung des wissenschaftsbasierten Unternehmertums und dem Wissens- und Technologietransfer erhalten.

Um diese Pläne umzusetzen, muss das Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation angepasst werden. Der Bundesrat hat am Freitag die Vernehmlassung zu einer entsprechenden Teilrevision eröffnet. ssp

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