Bundesrat verabschiedet E-Government-Strategie

20. November 2019 14:49

Bern - Bei der Kontaktaufnahme zur öffentlichen Verwaltung soll der digitale Kanal künftig die erste Wahl werden. Dazu soll unter anderem das Online-Angebot ausgebaut werden. Dies ist das Ziel der E-Government-Strategie, welche der Bundesrat am Mittwoch verabschiedet hat.

Der Bundesrat hat die E-Government-Strategie Schweiz für die Jahre 2020 bis 2023 verabschiedet. Diese sieht den Ausbau und die Verbesserung des Online-Angebots der öffentlichen Verwaltung vor. Unter anderem sollen auch Basisdienste wie eine staatlich anerkannte elektronische Identität oder gemeinsam nutzbare Datenregister bereitgestellt werden. Ziel ist, dass der digitale Kanal zur ersten Wahl bei der Kontaktaufnahme mit der öffentlichen Verwaltung wird.

Bei der Digitalisierung der Prozesse müssen Bund, Kantone und Gemeinden eng zusammenarbeiten, schreibt der Bundesrat in einer Medienmitteilung. Die Zusammenarbeit der drei Staatsebenen müsse deswegen – wo nötig – auch auf neue rechtliche und organisatorische Grundlagen gestellt werden.

Die Konferenz der Kantonsregierungen sowie die Vorstände von Städte- und Gemeindeverband werden sich den Angaben zufolge im Dezember zur vorgelegten Strategie äussern. Insofern sie ihr zustimmen, wird sie im Januar 2020 in Kraft treten. ssp

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