Bundesrat ist mit Innosuisse zufrieden

22. April 2020 14:34

Bern - Innosuisse hat sich 2019 aus der Sicht des Bundesrates positiv entwickelt. Die Förderagentur konnte in ihrem zweiten Geschäftsjahr die Zahl der eingegangenen und der bewilligten Fördergesuche wieder steigern. Die Unterstützung des Unternehmertums wurde ausgebaut.

Innosuisse ist 2018 aus der ehemaligen Kommission für Technologie und Innovation (KTI) hervorgegangen. Während die Förderagentur des Bundes in ihrem ersten Geschäftsjahr noch mit einer spürbaren „Verunsicherung bei einigen Akteuren im Innovationssystem“ konfrontiert gewesen sei, habe sich das Fördergeschäft 2019 wieder normalisiert, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung.

Mit 808 eingegangenen Fördergesuchen habe wieder das Niveau der KTI erreicht werden können; 2018 waren es nur 488 Gesuche gewesen. Die Bewilligungsquote lag laut dem Kurzbericht des Bundesrates bei 60 Prozent. Insgesamt konnten 165 Millionen Franken zugesprochen werden, ähnlich viel wie zu Zeiten der KTI. Die Nachfrage bei der Unterstützung von Start-ups habe sich im Vergleich zur KTI sogar verdoppelt; Innosuisse konnte 2019 insgesamt 60 Coaches akkreditieren und rund 500 Jungunternehmen begleiten. Fast 3600 Teilnehmende besuchten Sensibilisierungs- und Ausbildungskurse im Bereich Unternehmertum.

Operativ erzielte Innosuisse 2019 einen Verlust von 7,1 Millionen Franken. Unter anderem wegen des Gewinnvortrags resultierte ein positives Ergebnis von 2,7 Millionen Franken. Der Finanzierungsbeitrag des Bundes blieb unter anderem wegen der geringen Zahl der Gesuche im Vorjahr um 35,1 Millionen unter dem Voranschlag. stk

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