Bundesrat entscheidet für Innovationspark Ost

21. April 2021 11:58

St.Gallen - Der Innovationspark Ost ist Teil des Netzwerkes Schweizerischer Innovationspark, wie der Bundesrat nun entschieden hat. Hauptstandort ist St.Gallen. Der Innovationspark wird von den Ostschweizer Kantonen und Liechtenstein getragen.

Der Innovationspark Ost fördert die Bereiche Gesundheit und Digitalisierung sowie die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM). Dies kann er künftig als Teil des Netzwerkes Schweizerischer Innovationspark realisieren. Denn der Bundesrat hat die Aufnahme des Innovationsparks Ost als sechstem Standortträger des Gesamtnetzwerkes genehmigt, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

Der Innovationspark Ost hat seinen Hauptstandort auf dem Campus Lerchenfeld in St.Gallen, bei der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). In Buchs SG wird ein Nebenstandort betrieben. Neben St.Gallen sind die Kantone Thurgau, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden sowie das Fürstentum Liechtenstein Träger des Innovationsparks.

Sowohl Unternehmen als auch wissenschaftliche Einrichtungen sollen den Innovationspark Ost nutzen. Ihnen stehen dort Entwicklungs- und Laboreinrichtungen sowie eine entsprechende Arbeitsinfrastruktur zur Verfügung. Durch gemeinsame Innovationsprojekte sollen diese Unternehmen und Forschungsinstitutionen aus den Bereichen Gesundheit, Digitalisierung und MEM ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.

Die weiteren fünf Standorte des Netzwerks Schweizerischer Innovationspark sind Zürich, Lausanne, Biel, der Aargau und die Nordwestschweiz rund um Basel. „In einem Atemzug mit Zürich, Lausanne und Basel genannt zu werden, ist ein eindrücklicher Beleg für die hohe Leistungsfähigkeit des Werk- und Denkplatzes Ostschweiz“, wird Beat Tinner in einer Mitteilung des Kantons St.Gallen zitiert, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons. „Als Standortträger können wir gemeinsam mit unseren Partnern aus Forschung und Wirtschaft und den Nachbarkantonen sowie dem Fürstentum Liechtenstein unseren Teil dazu beitragen, dass die hiesigen Unternehmen und Bildungsstätten auch in Zukunft zur internationalen Spitze gehören und die Wertschöpfungskraft erhöhen. jh

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