An der Eröffnungsfeier im Depot der Limmattalbahn in Dietikon haben gut 400 Gäste teilgenommen. Bild: Jasmina Ritz/Limmatstadt AG

Bundesrätin Sommaruga eröffnet Limmattalbahn

09. Dezember 2022 16:30

Dietikon ZH - Bundesrätin Simonetta Sommaruga, die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh und ihr Aargauer Kollege Stephan Attiger haben an der Eröffnung der Limmattalbahn teilgenommen. Der Bau hat maximal 600 Millionen Franken gekostet, 155 Millionen weniger als budgetiert.

Die Limmattalbahn ist offiziell eröffnet. Am Freitag, dem 9. Dezember, haben laut einer Medienmitteilung gut 400 geladene Gäste an der Eröffnungsfeier im Depot der neuen Stadtbahn in Dietikon an der Grenze zum Aargau teilgenommen. 

Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat in ihrer Rede auf die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs hingewiesen. „Die neue Bahn bringt Menschen zusammen und erleichtert es den Pendlerinnen und Pendlern, rasch und bequem zur Arbeit zu kommen“, wird die scheidende Verkehrsministerin in der Mitteilung zitiert. „Und sie fängt den Mehrverkehr auf, der durch die weitere Entwicklung hier im boomenden Limmattal zu erwarten ist.“

Aus der Sicht der Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh stärkt die Limmattalbahn den öffentlichen Verkehr als „Rückgrat der Zürcher Mobilität massiv“. „Mit der Limmattalbahn wird die Lebensqualität, aber auch die Standortattraktivität der ganzen Region gesteigert“, zitiert die Medienmitteilung aus ihrer Rede.

Der Aargauer Regierungsrat Stephan Attiger verweist auf die Rolle der Bahn beim Wachstum der Region. „So kann das grosse Potenzial dieses kantonsübergreifenden Raumes sinnvoll genutzt werden. Denn nur mit einer guten Erschliessung haben die neuen Wohn-, Arbeits- und Freizeitangebote nebeneinander Platz.“

Der Bau der Bahn wird maximal 600 Millionen Franken gekostet haben. Budgetiert waren 755 Millionen Franken. „Gründe dafür sind unter anderem, dass die Reserven nicht in Anspruch genommen werden mussten und dass mehrere grosse Bauaufträge günstiger vergeben werden konnten“, begründet Daniel Isler, Geschäftsführer und Gesamtprojektleiter der Limmattalbahn, die Unterschreitung des Budgets. stk

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