Bundespräsident Berset besucht Liechtenstein

Auf der Agenda der Gespräche von Bundespräsident Alain Berset mit Regierungschef Adrian Hasler stand unter anderem die Europapolitik der beiden Länder. Im Gespräch mit Hasler habe der Schweizer Bundespräsident dabei auf die besondere Relevanz der Personenfreizügigkeit für Liechtenstein hingewiesen, heisst es in der entsprechenden Mitteilung des Eidgenössischen Departements des Inneren (EDI). Ihr zufolge pendeln über 9000 Grenzgänger aus der Schweiz zur Arbeit in Liechtenstein. Darüber hinaus wurde in den Gesprächen die enge Zusammenarbeit der beiden Länder auf internationaler Ebene, beispielsweise in der UNO und beim Internationalen Strafgerichtshof, gewürdigt. 

Bei den Gesprächen zwischen der Schweizer und der Liechtensteiner Delegation sei es zudem um „aktuelle Themen wie etwa die bilaterale Zusammenarbeit im Gesundheitswesen und in der Kultur“ gegangen, heisst es in der Mitteilung weiter.  So streben die beiden Länder an, zukünftig auch Kindern und Jugendlichen aus Liechtenstein die Teilnahme am Förderprogramm Jugend+Musik zu ermöglichen. 

Für den Nachmittag wurde Berset von Regierungsrätin Aurelia Frick, Ministerin für Äusseres, Justiz und Kultur, sowie Regierungsrat Mauro Pedrazzini, Minister für Gesundheit, Soziales, Familie und Chancengleichheit, erwartet. Den Abschluss des offiziellen Besuchs des Schweizer Bundespräsidenten bildet am Abend ein Besuch bei Erbprinz Alois und Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein auf Schloss Vaduz. hs