Bund will Zugang zu Grossprojekten im Ausland erleichtern

13. November 2019 14:36

Bern - Schweizer Unternehmen sollen leichter an grossen Infrastrukturprojekten im Ausland mitarbeiten können. Der Bund richtet eine zentrale Stelle ein, welche die bestehenden Instrumente koordiniert. Er setzt zudem eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Bundes und der Wirtschaft ein.

Der Bedarf an Investitionen in die Infrastruktur weltweit ist riesig. Auch Schweizer Unternehmen sollen die Chance haben, sich an grossen Vorhaben zu beteiligen. Sie können sich in Bereichen wie Schienenfahrzeuge, Energie, Umwelttechnik und Betrieb der Infrastruktur als Zulieferer international tätiger Generalunternehmen positionieren, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung. Er will den Zugang Schweizer Unternehmen zu solchen Grossprojekten erleichtern.

Dafür sollen das Wissen und die Kompetenzen zu ausländischen Grossprojekten besser koordiniert werden. Der Bundesrat schafft deshalb im Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) eine zentrale Koordinationsstelle. Ausserdem setzt er eine Arbeitsgruppe ein, der Vertreter der Wirtschaft, der Bundesverwaltung, der Exportrisikoversicherung (SERV) und von Switzerland Global Enterprise angehören. 

Bis Ende 2020 soll eine Analyse der Umsetzung der Fördermassnahmen vorgelegt und auf deren Grundlage über die Weiterführung oder Verstärkung entschieden werden. stk

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