Bund will höhere Fachschulen besser aufstellen

16. November 2021 12:45

Bern - Der Bund will gemeinsam mit den Kantonen und Sozialpartnern höhere Fachschulen stärken. Das haben deren Vertreter beim 8. Nationalen Spitzentreffen der Berufsbildung beschlossen. Eine Arbeitsgruppe zur Stabilisierung des Lehrstellenmarktes in der Corona-Pandemie erklärten sie für beendet.

Ab dem kommendem Jahr wollen der Bund und weitere Interessengruppen Massnahmen zur Stärkung der höheren Fachschulen entwickeln. Das haben die Teilnehmenden des 8. Nationalen Spitzentreffens der Berufsbildung auf Einladung von Bundespräsident Guy Parmelin in Bern beschlossen, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Sicherung von Attraktivität und Qualität der höheren Berufsbildung sei besonders wichtig, da sie die Fachkräfte der Zukunft ausbilde.

Ein neuer Bericht des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) zur Positionierung höherer Fachschulen zeigte den Teilnehmenden indes, wie komplex deren Weiterentwicklung sei. Sie müsse im Kontext des gesamten Bildungssystems betrachtet werden. Daher sollen konkrete Schritte ab 2022 gemeinschaftlich mit verschiedenen Interessengruppen und der Tripartiten Berufsbildungskonferenz entwickelt werden.

Die Teilnehmenden des Spitzentreffens erklärten weiterhin die Task Force Perspektive Berufsleben per 15. November 2021 für beendet. Die Arbeitsgruppe, die Guy Parmelin im Mai 2020 ins Leben gerufen hatte, um die Berufsbildung vor möglichen Folgen der Corona-Pandemie zu schützen, legte einen positiven Bericht vor. Demnach habe sich die Berufsbildung als krisenresistent und der Lehrstellenmarkt 2021 als stabil erwiesen.

Die Aufgaben der Task Force, insbesondere die Beobachtung des Ausbildungsmarktes, soll zukünftig die Tripartite Berufsbildungskonferenz (TBBK) übernehmen. „Dadurch ist gewährleistet, dass bei Bedarf jederzeit Massnahmen zur Stabilisierung des Lehrstellenmarkts ergriffen werden können. Der Bund führt zudem den Förderschwerpunkt Lehrstellen Covid-19 bis Ende März 2022 weiter“, heisst es weiter in der Medienmitteilung. ko

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