Bund will ausländische Hochschulabsolventen halten

19. Oktober 2022 13:57

Bern - Aus einem Drittstaat kommende Hochschulabsolventen in Bereichen mit Fachkräftemangel sollen künftig in der Schweiz bleiben und arbeiten können. Dafür will der Bundesrat das Ausländer- und Integrationsgesetz ändern lassen. Die Änderung erfolgt im Interesse des Wirtschaftsstandorts Schweiz.

Studierende aus Drittstaaten, die in der Schweiz einen Masterabschluss oder ein Doktorat in einem Bereich mit Fachkräftemangel machen, sollen künftig in der Schweiz bleiben und arbeiten können. An seiner Sitzung vom 19. Oktober hat der Bundesrat eine Vorlage für eine entsprechende Änderung des Ausländer- und Integrationsgesetzes verabschiedet, informiert der Bundesrat in einer Mitteilung. Mit der auf eine Motion von Nationalrat Marcel Dobler (FDP/SG) zurückgehenden Vorlage wird sich als nächstes das Parlament befassen. 

Die vom Bundesrat vorgeschlagene Änderung entspreche den Interessen des Wirtschaftsstandorts Schweiz, schreibt der Bundesrat. Er geht davon aus, dass es sich bei den in Frage kommenden Hochschulabsolventen um eine relativ kleine Gruppe von jährlich 200 bis 300 Personen handelt. Die an den akademischen Instituten des Landes ausgebildeten Spezialisten aus Drittstaaten seien zudem „in der Regel bereits gut in die Schweizer Gesellschaft integriert“. hs

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