Bund sichert mehr Exportgeschäfte ab

03. April 2019 15:21

Bern/Zürich - Die Exportrisikoversicherung des Bundes (SERV) hat 2018 neue Policen in Höhe von 4,03 Milliarden Franken ausgestellt. Das entspricht einem Anstieg von 84 Prozent. Grossgeschäfte haben dabei die Nachfrage angetrieben.

Das Volumen der neuen Policen der Schweizerischen Exportrisikoversicherung (SERV) ist von 2,18 Milliarden Franken 2017 auf 4,03 Milliarden Franken 2018 gestiegen, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung. Die Zunahme sei vor allem auf Grossgeschäfte im Infrastrukturbereich zurückzuführen. So habe allein das Gaskombi-Kraftwerkprojekt Porto de Sergipe in Brasilien ein Volumen von 1 Milliarde Franken. 

Im gesamten Bereich Stromerzeugung und -verteilung stieg das Volumen von 519 Millionen Franken im Vorjahr auf 1,25 Milliarden 2018. Auch der Maschinenbau verzeichnete einen starken Anstieg von 431 Millionen 2017 auf 1,28 Milliarden Franken 2018. Regional steht die Türkei mit einem Engagement von 1 Milliarde Franken vorn, gefolgt von Brasilien in Höhe von 879 Millionen und Russland in Höhe von 849 Millionen Franken.

Der Bundesrat hatte den Verpflichtungsrahmen für die SERV im Dezember um 2 Milliarden auf 16 Milliarden Franken ausgeweitet. Dieser war Ende 2018 zu 71 Prozent ausgelastet. Die SERV hat 334 aktive Kunden. Davon sind zwei Drittel KMU. stk

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