Bund setzt wissenschaftliche COVID 19-Task Force ein

31. März 2020 12:51

Bern - Der Bund will das Potenzial der Schweizer Wissenschaft in der aktuellen Krise noch besser nutzen. Deshalb hat er eine Task Force eingesetzt, in der die Forscherinnen und Forscher der gesamten Hochschullandschaft vertreten sind.

Die Schweizer Wissenschaftsgemeinschaft habe ein hohes Potenzial, den Ausgang der Corona-Krise positiv zu beeinflussen, so eine Medienmitteilung des Bundesrats. Um dieses auszuschöpfen, wird eine Task Force einberufen. Ihr sollen ausgewiesene Expertinnen und Experten der schweizerischen Hochschul- und Forschungslandschaft angehören. 

Die „Swiss National COVID-19 Task Force“ wird den Gesamtbundesrat, den Departementsvorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) sowie die zuständigen Stellen des Bundes und der Kantone beratend unterstützen. Zudem soll sie Forschungsthemen identifizieren, bei denen die Schweizer Wissenschaft rasch einen wichtigen Beitrag zu Verständnis und Bekämpfung von COVID-19 leisten kann. Und schliesslich soll sie auch bei der Benennung von Spezialmassnahmen im Bereich der Innovationsförderung helfen. Dabei ist das Ziel, aus der wissenschaftlichen Expertise der Schweiz schnell Produkte und Dienstleistungen zu generieren, die wesentlich zur Eindämmung der Pandemie beitragen können.

Die koordiniert zu bearbeitenden Themengebiete betreffen unter anderem die Diagnostik, die klinische Versorgung und Forschung, die Kontaktverfolgung mittels zu entwickelnder und zu validierender neuartiger digitaler Anwendungen sowie Fragen zu Ethik und Recht. Die Task Force nutze eine im Bereich der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) gegründete Initiative, heisst es in der Medienmitteilung. mm

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