Bund gibt für Corona weniger aus als geplant

28. September 2021 11:20

Bern - Der Bund muss für die Massnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie weniger berappen als bewilligt. Wegen des gesunkenen Finanzbedarfs senkt er den Umfang der für 2021 vorgesehenen Anleihen um 2 Milliarden auf 8 Milliarden Franken.

Die Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV) hat die Absicht, in diesem Jahr Anleihen im Umfang von nominal 8 Milliarden Franken neu zu emittieren. Das sind 2 Milliarden weniger als ursprünglich vorgesehen. Grund dafür ist laut einer Medienmitteilung der niedrigere Finanzbedarf des Bundes.

Gemäss der ersten Hochrechnungen für das Jahr 2021 seien die bewilligten Ausgaben für die Bewältigung der Corona-Pandemie „nicht in allen Bereichen vollständig ausgeschöpft“ worden. Insgesamt waren dafür 24,6 Milliarden Franken bereitgestellt worden. Die effektive Belastung dürfte nach Angaben der EFV jedoch nur bei rund 18,7 Milliarden Franken liegen.

Daher plane die EFV, die Emission von Anleihen gegenüber der Ankündigung vom 30. März 2021 um 2 Milliarden Franken auf nominale 8 Milliarden Franken zu reduzieren, inklusive des Verkaufs von Eigentranchen. Damit dürften sich die Bruttoemissionen auf rund 9 Milliarden Franken belaufen. Die EFV werde die beiden optionalen Emissionstermine im Oktober und Dezember wahrnehmen. mm

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