Bund fördert lokale Produkte und Gemeinschaftsgärten

03. Februar 2017 12:46

Ittigen BE - Schwerpunkt des letzten Förderprogramms Nachhaltige Entwicklung war nachhaltige Ernährung. Der Bund hat insgesamt 14 Projekte aus diesem Bereich unterstützt. Gefördert wurden unter anderem Projekte aus der Gemeinschaftsgastronomie.

„Das Förderprogramm Nachhaltige Entwicklung zielt darauf ab, Projekte zu unterstützen, die auf lokaler Ebene zur nachhaltigen Entwicklung beitragen“, erläutert das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) in einer Medienmitteilung. Im vergangenen Jahr haben Vereine, Stiftungen, Gemeinden und Kantone insgesamt 50 Projekte für die Prüfung einer Förderung eingereicht. Der Bund wird 20 davon nun mit insgesamt rund 340.000 Franken unterstützen. 

Zwei der Projekte werden im Tessin, fünf in der Romandie und 14 in der Deutschschweiz umgesetzt. Mit nachhaltiger Ernährung beschäftigen sich insgesamt 14 Projekte. Gefördert werden hier unter anderem Ansätze zur Stärkung lokaler Produkte in der Gemeinschaftsgastronomie oder der Einrichtung von Gemeinschaftsgärten. Bei einem der anderen geförderten Projekte handelt es sich beispielsweise um die Prüfung der Einrichtung eines Generationenhauses. 

Seit 2016 wird das Förderprogramm Nachhaltige Entwicklung darüber hinaus vom ARE gemeinsam mit der Eidgenössischen Migrationskommission (EMK) ausgeschrieben. Mit der neuen Ausrichtung soll die Beteiligung der Bevölkerung an den Zielen der Agenda 2030 der UNO für nachhaltige Entwicklung gestärkt werden. Die nächste Ausschreibung wird im März dieses Jahres stattfinden. hs

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