Bündner Mittelschulen halten Prüfungen trotz Corona ab

07. Juli 2020 11:56

Chur - Die kantonalen Aufnahmeprüfungen für Mittelschulen wurden zu Beginn der Corona-Krise regulär durchgeführt. Bei den Abschlussprüfungen musste auf mündliche Prüfungen verzichtet werden. Die Notenberechnung wurde entsprechend angepasst.

Die Aufnahmeprüfungen für eine der neun Bündner Mittelschule haben am 11. Februar und 10. März 2020 völlig regulär stattgefunden. Insgesamt 800 Schülerinnen und Schüler (im Vorjahr 759) traten an, 398 aus der sechsten Primarklasse für die Aufnahme in die erste Klasse des sechsjährigen Gymnasiums. 220 waren laut Medienmitteilung erfolgreich. Von den 402 Teilnehmern an der Einheitsprüfung für den Eintritt in die dritte Gymnasialklasse oder die erste Klasse der Handels- oder Fachmittelschule bestanden 179 die Aufnahme in die dritte Gymnasialklasse und 135 in die erste Klasse der Handels- oder Fachmittelschule.

Wegen der COVID-19-Pandemie stand erst spät fest, dass die Abschlussprüfungen in diesem Jahr stattfinden können, allerdings mit Auflagen und dem Verzicht auf mündliche Prüfungen. Erst am 30. April beschloss die Bündner Regierung die Durchführung, gestützt auf Erlasse des Bundesrats und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK), am Gymnasium und an der Fachmittelschule die schriftlichen Abschlussprüfungen vor Ort unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften durchzuführen, auf mündliche Prüfungen jedoch zu verzichten. Die Abschlussnoten waren daher in veränderter Form zu berechnen, auf Basis einer Bundes-Regelung und in Absprache zwischen dem kantonalen Amt für Höhere Bildung und dem kantonalen Amt für Berufsbildung umgesetzt. Von 527 Schülerinnen und Schülern konnten 523 ihr Abschlusszeugnis in Empfang nehmen, 369 am Gymnasium, 64 an der Fachmittelschule, 65  der Fachmaturität und 29 an der Handelsmittelschule. gba

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