Bündner Gesundheitsamt erinnert an Maskenpflicht

21. Juli 2020 14:31

Chur - Das Graubündner Gesundheitsamt hat angesichts steigender Fallzahlen seine eindringliche Mahnung zum Maskentragen wiederholt. Nur wenn alle Auflagen wegen der Corona-Krise eingehalten würden, liessen sich noch strengere Regeln verhindern.

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus ist laut Medienmitteilung tendenziell steigend. Aktuell sind in Graubünden zehn Personen auf der Isolationsstation, 14 Personen in Quarantäne und eine Person in Spitalpflege. Damit sei die Lage zwar stabil, ein Anstieg der Fallzahlen aber könnte kritisch werden und einschneidendere Massnahmen erforderlich machen. Die will das Gesundheitsamt vermeiden.

Deshalb werden Bevölkerung und Unternehmen erneut gemahnt, sich an die bestehenden Auflagen zu halten, von der Abstandsregel von 1,5 Meter über allgemeine Hygieneregeln bis zur Maskentragepflicht im öffentlichen Verkehr. Damit habe man  positive Erfahrungen gemacht. Es sei zudem empfehlenswert, immer eine Maske zu tragen, wenn der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann und keine Trennwände oder ähnliches angebracht sind.

Eine infizierte Person könne bereits zwei Tage vor Auftreten der Symptome ansteckend sein, ohne es zu wissen, erläutert das Gesundheitsamt. Man schütze mit dem Tragen von Masken vor allem andere Personen, falls man selber infiziert sei. Hundertprozentigen Schutz böten Masken nicht, sie trügen aber dazu bei, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. gba 

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