Büffel Bill verwertet möglichst den gesamten Büffel von der Schnauze bis zum Schwanz. Bild: zVg/Büffel Bill

Büffel Bill fördert nachhaltige Fleischverarbeitung

07. Dezember 2022 09:47

Schaffhausen/Singen - Büffel Bill tritt für einen nachhaltigen Fleischkonsum nach dem Nose-to-tail-Verfahren ein. Das Unternehmen verkauft Fleischprodukte aus Büffelfleisch, für deren Herstellung möglichst das ganze Tier verwertet wird. Dies hilft, der Verschwendung von Lebensmitteln Einhalt zu gebieten.

Büffel Bill erzeugt in der hauseigenen Manufaktur Produkte aus Büffelfleisch und Büffelmilch gemäss dem Nose-to-tail-Verfahren. Bei dem Verarbeitungsprinzip wird möglichst das gesamte Tier verwertet, so dass weniger Fleisch weggeschmissen werden muss.

Das Verfahren sei jahrhundertealt, so eine Medienmitteilung, die traditionelle Herstellung von Fleisch- und Wurstprodukten sei lediglich in Vergessenheit geraten. Über ihr Sortiment möchten die Geschäftsgründer Manuel Ruess und Martin Jaser die Konsumenten daran erinnern, dass sich auch aus weniger zarten und preisgünstigeren Teilen des Tiers feine Speisen kochen lassen, weil alles schmackhaft ist. „In unseren Augen gibt es nur Edelstücke“, wird Manuel Ruess zitiert.

Damit möglichst viel Fleisch vom geschlachteten Tier auf den Tellern landet anstatt im Müll, erhalten die private Kundschaft sowie Gastronomie und Hotellerie bei Büffel Bill viele Stücke, die sich nicht als Grundlage für Bratengerichte, zur Zubereitung als Filet oder als Kurzgebratenes eignen. Dazu zählen Maultaschen, Biltong und selten zu findende Produkte wie Büffelbäckchen, Zunge oder Schwanz. Zum Sortiment des Unternehmens aus dem deutschen Singen mit Niederlassung in Schaffhausen gehört zudem Mozzarella aus Büffelmilch. 

Diese Arbeitsweise beachte die Wertschätzung gegenüber dem Tier, reduziere die Nahrungsmittelverschwendung und fördere eine artgerechte Tierhaltung und nachhaltige Fleischverarbeitung, heisst es. heg

Mehr zu Handel

Aktuelles im Firmenwiki