Brugg Pipes übernimmt Schweissverfahren von Kekelit

11. Januar 2022 13:21

Brugg AG/Linz - Brugg Pipes hat das patentierte Schweissverfahren Inducon von der österreichischen Firma Kekelit übernommen. Damit soll das Angebotsspektrum im Bereich Fernwärme ausgebaut werden.

Die als Brugg Pipes firmierende Brugg Rohrsystem AG in Kleindöttingen AG hat das patentierte PE-Muffenschweissverfahren Inducon für Nah- und Fernwärme von der Firma Kekelit mit Sitz in Linz übernommen. Brugg Pipes gehört zur Brugg Group mit Hauptsitz in Brugg. In Österreich bleibt Kekelit laut Medienmitteilung exklusiver Lizenznehmer und wird  Anwendungen ausserhalb des Bereiches Nah- und Fernwärme auch weiter weltweit betreuen.

Brugg Pipes werde mit der neu erworbenen Technologie sein „Angebotsspektrum im Bereich Fernwärme optimal ausbauen und sich als Vollsortimenter noch besser positionieren“, wird Martin Rigaud, CEO von Brugg am Standort Kleindöttingen, zitiert. Mit der Übernahme von Inducon als innovative und sichere Lösung in das eigene Portfolio verfüge Brugg Pipes nun über ein breites Sortiment von Verfahren. In den kommenden Wochen und Monaten sollen Knowhow- und Produktionstransfer Schritt für Schritt erfolgen und am Standort Kleindöttingen integriert werden.

Das kontaktlose Schweissverfahren für PE-Muffen auf Induktionsbasis werde bereits seit Jahren von Brugg Pipes bei der Herstellung von Fernwärmeleitungen eingesetzt, heisst es in der Medienmitteilung. Mit der innovativen Technologie könnten unterbrechungsfrei umlaufende und homogene Schweissnähte von höchster Festigkeit und Sicherheit hergestellt werden. Dabei würden die Mantelrohre und Muffen aus PE örtlich erwärmt und verflüssigt. In der Schmelzzone verbinde sich das Material unlösbar miteinander. PE-Rohre sind aus Polyethylen und elastischer als etwa PVC-Rohre.

Brugg Pipes gehört zur Brugg Group und konzentriert sich Angaben des Unternehmens auf die Produktion und den Vertrieb von Rohrsystemen für den sicheren und effizienten Transport von Flüssigkeiten, Gasen und Wärme. Dabei sei die Firma weltweit tätig. gba 

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