Bossard trotzt der Pandemie

08. April 2020 12:39

Zug - Die Bossard Gruppe hat das neue Geschäftsjahr mit nur geringen Umsatzeinbussen im Vergleich zur Vorjahresperiode begonnen. Den Herausforderungen der Coronavirus-Pandemie will das Unternehmen mit Massnahmen wie Kurzarbeit begegnen.

„Wir haben mit dem ersten Quartal Resultate realisiert, die angesichts der sich ausbreitenden Marktverwerfungen durch die COVID-19-Pandemie nur bedingt zu erwarten waren“, schreibt die Bossard Gruppe in einer Mitteilung zu den Quartalszahlen. Konkret waren die Umsätze des Zuger Schrauben- und Logistikkonzerns im Berichtsquartal mit 218,9 Millionen Franken um 5,7 Prozent tiefer als im ersten Quartal 2019 ausgefallen. Die Gruppe führt dies jedoch vor allem auf den starken Franken zurück. In Lokalwährungen falle der Umsatzrückgang mit 1,8 Prozent deutlich weniger stark aus, schreibt Bossard.

In Europa sei der Umsatz mit 133,1 Millionen Franken im Jahresvergleich nur um 0,2 Prozent in Lokalwährungen gesunken, heisst es in der Mitteilung weiter. In den letzten Wochen mache sich hier aber zusehends die Coronavirus-Pandemie bemerkbar. Ihr will Bossard mit verschiedenen Massnahmen zur Erhaltung der operativen Leistungsfähigkeit begegnen. Dabei hat die Gruppe in der Schweiz derzeit Kurzarbeit eingeführt.

Die Umsätze der Bossard Gruppe in Asien seien in Folge der Pandemie um 4,5 Prozent in Lokalwährungen hinter dem Vorjahreswert zurückgeblieben, erläutert Bossard weiter. In einzelnen Märkten und insbesondere in China gäbe es jedoch bereits „Anzeichen einer gewissen Normalisierung“. In Amerika rechnet die Gruppe nach einem Umsatzrückgang von 4,3 Prozent in Lokalwährungen im ersten Quartal dagegen auch für die nahe Zukunft mit einem schwierigen Marktumfeld. Auch insgesamt stelle sich das Unternehmen „auf ein schwieriges zweites Quartal ein“. hs

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