Bossard schwenkt auf Erholungskurs

14. Januar 2021 11:29

Zug - Die Coronavirus-Pandemie hat die Umsätze von Bossard 2020 mit 812,8 Millionen Franken um 7,2 Prozent unter den Vorjahreswert gedrückt. Im letzten Quartal 2020 konnte der Zuger Schrauben- und Logistikkonzern jedoch wieder Wachstum verbuchen. Für die Zukunft ist Bossard optimistisch.

Einer Mitteilung der Bossard Gruppe zufolge hat der Zuger Schrauben- und Logistikkonzern im Geschäftsjahr 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 812,8 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 3,3 Prozent  in Lokalwährungen und 7,2 Prozent in Franken. Im vierten Quartal des Berichtsjahres hatten die Umsätze im Jahresvergleich aber um 6,0 Prozent in Lokalwährungen und 2,9 Prozent in Franken auf 212,8 Millionen Franken zugelegt. Bossard wird seinen detaillierten Jahresbericht Anfang März präsentieren.

„Der weltweite Lockdown im März 2020 liess Teile der Weltwirtschaft einbrechen, was sich in den Zahlen des ersten Halbjahrs zeigte“, wird Konzernchef Daniel Bossard in der Mitteilung zitiert. „Die zweite COVID-19 Welle hat die Industrie – im Gegensatz zum Dienstleistungssektor – weniger hart getroffen“, meint Bossard.  „Dies reflektiert sich im Umsatz der zweiten Jahreshälfte.“ Auch für den weiteren Geschäftsverlauf sei der Konzern optimistisch, heisst es in der Mitteilung.

In der wichtigsten Marktregion Europa wies Bossard im Berichtsjahr einen im Jahresvergleich um 8,2 Prozent geringeren Umsatz von 466,2 Millionen Franken aus. In der Region Amerika gingen die Umsätze um 7,9 Prozent auf 201,2 Millionen Franken zurück. In Asien wurde ein Rückgang um 3,1 Prozent auf 145,4 Millionen Franken verbucht. In Lokalwährungen habe Asien hingegen ein Umsatzwachstum um 3,2 Prozent realisieren können, heisst es in der Mitteilung. hs

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