Bossard kämpft mit Konjunkturrückgang

12. Juli 2019 13:04

Zug - Die Umsätze der Bossard Gruppe sind im zweiten Quartal 2019 gesunken. Über das erste Halbjahr 2019 kumuliert kann der Zuger Schrauben- und Logistikkonzern dennoch ein Umsatzwachstum verbuchen. Für das Gesamtjahr wird eine EBIT-Marge im unteren Zielbereich erwartet.

Die nachlassende Konjunkturdynamik auf den Absatzmärkten der Industrieländer mache sich bei Bossard „in einem spürbar anspruchsvolleren Marktumfeld in allen drei Regionen“ bemerkbar, schreibt der Zuger Schrauben- und Logistikkonzern in einer Mitteilung. Konkret musste die Bossard Gruppe für das zweite Jahresquartal einen Umsatzrückgang von 3,2 Prozent auf 218,7 Millionen Franken hinnehmen. In der ersten Jahreshälfte insgesamt wies Bossard dennoch ein Umsatzwachstum von 1,0 Prozent auf 450,9 Millionen Franken aus.

Im Europageschäft konnten die Halbjahresumsätze um 1,7 Prozent auf 264,8 Millionen Franken gesteigert werden. In Asien legten die Umsätze im selben Zeitraum sogar um 9,7 Prozent auf 72,7 Millionen Franken zu. Das Geschäft in Amerika ging dagegen um 5,1 Prozent auf 113,4 Millionen Franken zurück.

Der Konzerngewinn fiel mit 41,6 Millionen Franken im Jahresvergleich um 7,4 Millionen schwächer aus. Hier hätten sich „nebst einer rekordhohen Vergleichsbasis“ und der nachlassenden Nachfrage auch zusätzliche Investitionen von Bossard „in den Bereichen Smart Factory Logistics und Engineering“ niedergeschlagen, erläutert der Zuger Konzern in der Mitteilung. Ihr zufolge stossen die im Frühjahr lancierten neuen Engineering-Module jedoch bereits „auf positive Resonanz“ bei neuen und bestehenden Kunden. Für das gesamte Jahr rechnet die Bossard Gruppe mit einer EBIT-Marge „im unteren Bereich der anvisierten Bandbreite von 10 Prozent bis 13 Prozent“. hs

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