Bossard ist von Tesla-Rückruf nicht betroffen

03. April 2018 11:45

Zug - Bossard hat das beste Quartalsergebnis seiner Geschichte erzielt. Der Zuger Schrauben- und Logistikkonzern stellt zudem klar, dass die rostgefährdeten Schrauben, wegen denen Tesla mehr als 120.000 Elektroautos zurückrufen lassen muss, nicht von ihm stammen.

Weil sich im Zusammenhang mit dem grössten Rückruf in der Geschichte von Tesla „Verunsicherung an den Märkten breitgemacht“ habe, hat Bossard sich „zu einer vorgezogenen Publikation“ entschlossen, gibt der Zuger Schrauben- und Logistikkonzern in einer Mitteilung bekannt. Ihr zufolge hat die Bossard Gruppe im ersten Quartal des laufenden Jahres das beste Quartalsergebnis in der Firmengeschichte realisiert. Ein „breit abgestütztes und überproportionales Umsatz- und Gewinnwachstum“ knüpfe dabei „nahtlos an das sehr erfolgreiche Geschäftsjahr 2017“ an, schreibt Bossard in der Mitteilung. Die detaillierten Umsatzzahlen will die Gruppe „wie geplant“ am 9. April veröffentlichen. 

Die Schrauben, welche die Rückrufaktion bei Tesla ausgelöst hatten, wurden dem amerikanischen Elektrofahrzeughersteller nicht von Bossard geliefert, stellt der Konzern in der Mitteilung klar. Die in der Verbindung mit der Rückrufaktion „von den Medien kolportierten Unwägbarkeiten rund um den erwähnten US-Elektrofahrzeughersteller“, hätten das Zuger Unternehmen „weder zurückgeworfen noch die weiteren Aussichten getrübt“. hs

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