Bossard-Gruppe weist markante Gewinnsteigerung aus

22. August 2017 14:37

Zug - Die Bossard-Gruppe hat ihre Umsätze im ersten Halbjahr 2017 gegenüber der Vorjahresperiode deutlich steigern können. Betriebsergebnis und Konzerngewinn legten sogar überproportional zu. Dies gilt auch unter Ausklammerung von Sondereffekten.

Dem Halbjahresbericht der Bossard-Gruppe zufolge hat der Zuger Schraubenhandels- und Logistikkonzern in der ersten Hälfte des laufenden Jahres einen Konzerngewinn von 45,3 Millionen Franken erwirtschaftet. Unter Ausklammerung eines ausserordentlichen Ertrags aus dem Verkauf einer Liegenschaft in Österreich entspricht dies einer Steigerung um 30,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 

Das Betriebsergebnis (EBIT) wurde um 30,2 Prozent auf 51,4 Millionen Franken verbessert, die EBIT-Marge kletterte im selben Zeitraum von 11,5 auf 13 Prozent. Nach Angaben von Bossard liegt sie damit bereits „im oberen Bereich unserer anvisierten Rentabilitätsbandbreite“. Die Umsätze des Konzerns legten im Berichtszeitraum um 15 Prozent auf 395,1 Millionen Franken zu. 

Mit diesen Zahlen sei Bossard „nicht nur auf hohem Niveau gewachsen“, sondern habe auch „die überdurchschnittliche Rentabilität weiter verbessert“, heisst es im Konzernbericht. Die Gruppe ernte damit „die Früchte unserer langfristig angelegten Wachstumsstrategie, die auf organisches Wachstum ausgerichtet ist und gleichzeitig Akquisitionen zur Konsolidierung unserer Marktposition nutzt“. 

Auch für die zweite Jahreshälfte rechnet der Zuger Konzern mit einer positiven Geschäftsentwicklung. Für das gesamte Jahr wird ein Umsatz im Bereich von 770 bis 780 Millionen Franken angestrebt. Diese Erwartungen gründen sich auf die günstige Konjunkturentwicklung in den Marktregionen von Bossard sowie auf die erfolgreiche Integration des im September 2016 übernommenen US-Unternehmens Arnold Industries. hs

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