Boeing-Absturz schmälert Gewinn von Swiss Re

03. Mai 2019 14:10

Zürich - Der Absturz der Boeing 737 Max sowie Überschwemmungen in Australien haben die Ergebnisse des Rückversicherers Swiss Re im ersten Quartal belastet. Der Gewinn ist 6 Prozent tiefer ausgefallen als im entsprechenden Quartal des Vorjahres.

Swiss Re hat im ersten Quartal des laufenden Jahres 229 Millionen Dollar verdient, das sind rund 6 Prozent weniger als in der gleichen Periode des Vorjahres. Belastet wurde das Ergebnis unter anderem vom Absturz der Boeing 737 Max-Maschine in Äthiopien. Nach dem Absturz müssen Flugzeuge dieser Baureihe am Boden bleiben, bis die Ursache des Absturzes genauer untersucht ist. Swiss Re stellt sich nach dem Absturz auf einen Schaden von rund 90 Millionen Dollar ein, wie es in einer Mitteilung heisst. Stark belastet wurde das Ergebnis auch durch Schadenzahlungen für Überschwemmungen in Australien und den Taifun Jebi in Japan im vergangenen Jahr.

Der sogenannte Schaden-Kosten-Satz in der grössten Sparte Schaden-Rückversicherung ist auf 110,3 Prozent gestiegen. Nur bis zu einer Marke von 100 Prozent sind Zahlungen für Schäden und Verwaltung durch Prämieneinnahmen gedeckt. Im Vorjahr lag die Quote bei 92 Prozent.

Gute Zahlen konnte Swiss Re in der Sparte Leben- und Krankenrückversicherung vorlegen. Diese erzielte einen Rekordgewinn von 328 Millionen Dollar. Positiv ist zudem, dass die Nettoprämien im ersten Quartal konzernweit um 5,5 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar gestiegen sind. ssp

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