Blockchain steigert Erträge von Bank Frick

Einer Mitteilung der Bank Frick zufolge wurden die Erwartungen der Bank hinsichtlich des Bedarfs an Blockchain-Dienstleistungen im ersten Halbjahr 2018 noch übertroffen. Die entsprechende Abteilung wurde daher „rascher als vorgesehen personell verstärkt“, schreibt Bank Frick. Dieses beschleunigte Wachstum war mit einem Anstieg der Kosten verbunden. In Folge verbuchte die Bank mit 6,7 Millionen Franken einen um 22 Prozent gestiegenen Personalaufwand. Der Sachaufwand legte im Jahresvergleich um 37 Prozent auf 4,8 Millionen Franken zu. 

Die gestiegenen Aufwände wurden gleichzeitig jedoch durch ebenfalls gestiegene Erträge fast vollständig kompensiert. Im Zinsgeschäft wurden 11,2 Millionen Franken erwirtschaftet, das sind 24 Prozent mehr, als im ersten Halbjahr 2017 verbucht wurden. Der Kommissionsertrag konnte um 39 Prozent auf 10,8 Millionen Franken gesteigert werden. Hier sind unter anderem die Erträge aus den Services für die Blockchain-Branche angesiedelt. 

Unterm Strich konnte Bank Frick mit 2,6 Millionen Franken einen Halbjahresgewinn auf Vorjahresniveau realisieren. Bei der Einwerbung von Netto-Neugeldern blieb die Bank mit 8,6 Millionen Franken hingegen deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück. 

In den letzten anderthalb Jahren habe Bank Frick sich sehr auf den Ausbau des Blockchain-Geschäfts konzentriert, erläutert die Bank in der Mitteilung. Die Bank erwartet aus diesem Bereich im laufenden Halbjahr „einen deutlichen Beitrag zum Kommissionserfolg“. Jetzt soll insbesondere das Geschäft mit Fondsdienstleistungen und Emissionen ausgebaut werden. hs