BLKB will Digitaltochter gründen

18. Dezember 2020 14:03

Liestal - Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) will eine schweizweit tätige, digitale Finanzdienstleistungsfirma aufbauen. Der operative Start ist für 2022 geplant. Mit an Bord ist auch Loanboox-Gründer Stefan Mühlemann. Es ist wird noch geprüft, ob die Tochter als eine Bank betrieben werden soll.

Die BLKB will ein „schweizweites digitales und nachhaltiges Finanzdienstleistungsunternehmen“ aufbauen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Tochtergesellschaft soll organisatorisch, operativ und auch bezüglich Markenauftritt und Unternehmenssitz unabhängig von der BLKB sein. Es sollen auch strategische Partner an Bord geholt werden. Derzeit werde noch geprüft, ob die neue Firma als Bank betrieben werden soll. 

Marco Primavesi soll Verwaltungsratspräsident der neuen Einheit werden. Er ist seit 2015 Bankrat der BLKB. Zu den designierten Verwaltungsräten gehört unter anderem Stefan Mühlemann, Gründer und Verwaltungsratspräsident der Zürcher Kreditplattform Loanboox. „Mit Marco Primavesi und Stefan Mühlemann stehen uns zwei ausgewiesene Kenner und Unternehmer mit einer umfassenden Erfahrung im Aufbau und Betrieb von digitalen Finanzdienstleistern zur Seite“, wird Thomas Schneider, Bankratspräsident der BLKB, zitiert.

Welche Dienstleistungen die neue Tochtergesellschaft genau anbieten soll, wird in der Medienmitteilung nicht bekanntgeben. Die BLKB will an ihrer Bilanzmedienkonferenz im März über Details zur geplanten Firma informieren. Der operative Start ist den Angaben zufolge für das erste Halbjahr 2022 vorgesehen.„Unser Credo auch bei diesem Vorhaben ist die Nachhaltigkeit. Wir richten uns an eine digitalaffine Kundschaft, für die Nachhaltigkeit ein entscheidendes Kriterium ist“, wird John Häfelfinger, CEO der BLKB, zitiert. ssp

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