Blick von aussen erhöht die Qualität

05. Januar 2017 12:22

Schlieren ZH - Das Schlieremer Unternehmen VirtaMed entwickelt medizinische Simulatoren, die auf virtueller Realität basieren. Bei der Qualitätskontrolle profitiert VirtaMed von der einzigartigen Perspektive von Tripti Abhijatha.

Die aus Indien stammende Abhijatha ist seit einigen Monaten für die Qualitätskontrolle bei VirtaMed zuständig, wie das Unternehmen einem Beitrag mitteilt. Nach einem Ingenieursstudium in Indien hat sie bei einem gemeinsamen Studiengang von Eidgenössischer Technischer Hochschule Zürich (ETH) und Universität Zürich (UZH) Computerwissenschaften studiert. Anschliessend konnte sie berufliche Erfahrungen im Beratungsbereich sammeln. Als sie die Mannschaft von VirtaMed verstärkte, mangelte es ihr jedoch an umfassenden Kenntnissen bei der Programmierung.

Genau von dieser Eigenschaft profitiert VirtaMed jedoch. Den Abhijathas Aufgabe ist es, die für die Simulatoren entwickelte Software auf Fehler hin zu überprüfen. Und es zeigte sich, dass Abhijathas Blick von aussen von Vorteil ist. „Anwender machen seltsame Sachen, die keinen Sinn ergeben und die kein geistig gesunder Entwickler jemals ausprobieren würde“, heisst es in dem Beitrag. Doch genau auf diese Weise hat Abhijatha Fehler bereits in frühen Entwicklungsstadien der Software aufdecken können.

Zudem zeigt sie keine Angst vor sogenannten dummen Fragen. Einerseits stellen sich diese oft als eben gar nicht dumm heraus. Und in jedem Fall führen die Antworten dazu, dass Abhijatha lernt und sich weiterentwickelt. So verbessern sich ihre Kenntnisse, während VirtaMed gleichzeitig die Qualität der entwickelten Produkte verbessert.

VirtaMed wurde 2007 gegründet und hat seinen Sitz im Innovations- und Jungunternehmerzentrum Start Smart Schlieren. jh

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