Blackstone Technology testet neue Batterietechnologie

28. März 2022 14:50

Baar ZG/Döbeln - Die Blackstone Technology GmbH will ab 2025 mit der Markteinführung von Natrium-Ionen-Batterien aus dem 3D-Drucker beginnen. Dazu arbeitet die Tochter von Blackstone Technology aus Baar mit verschiedenen deutschen Partnern zusammen und investiert 32 Millionen Euro in eine Pilotanlage im sächsischen Döbeln.

Die Blackstone Technology GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Blackstone Technology Holding AG mit Sitz in Baar, will in den kommenden drei Jahren ihre 3D-gedruckten Festkörperbatterien testen und zur Marktreife führen. Dazu arbeitet das Batterieunternehmen mit einem deutschen Industrie- und Forschungskonsortium zusammen und investiert 32 Millionen Euro in seinen Produktionsstandort in Döbeln, heisst es in einer Medienmitteilung. Vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz erhält das Projekt 24,1 Millionen Euro Förderung.

Um die neuen Natrium-Ionen-Festkörperbatterien in realistischer Umgebung zu testen, sollen sie in einem Elektrobus der Berliner Firma Eurabus verbaut werden. Das Technologieunternehmen Zeiss beteiligt sich mit Messtechnik und Mikroskopie an dem Projekt. Des Weiteren bringen sich die Fraunhofer-Institute IFAM, IKTS, IST und das Institut für Partikeltechnik der Technischen Universität Braunschweig ein und arbeiten an Prozessvalidierungen und -entwicklungen, Wiederverwertung, Sicherheit und der ökonomisch-ökologischen Bewertung des Lebenszyklus der Natrium-Ionen-Batterien aus dem 3D-Drucker mit.

„Die Natrium-Ionen-Technologie stellt die nächste Generation unserer bereits heute marktführenden 3D gedruckten Batterien dar“, wird Holger Gritzka, CEO der Blackstone Technology GmbH, in der Medienmitteilung zitiert. „Wir freuen uns, damit erneut einen innovativen und tragfähigen Beitrag zu sauberer Energie und dem kohlenstoffneutralen Verkehrswesen der Zukunft zu leisten.“

Natrium-Ionen-Batterien sind Lithium-Ionen-Zellen in Teilen ähnlich. Ein grosser Vorteil bei vergleichbarer Technologie aber ist, dass Natrium besser verfügbar und einfacher und umweltschonender zu gewinnen ist. Zudem ist es preisgünstiger und muss nicht wie Lithium aus dem aussereuropäischen Ausland importiert werden. ko

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