Blackstone Resources gewinnt Chemie-Partner

04. August 2021 12:52

Baar ZG - Die Blackstone Resources AG hat einen Partnerschaftsvertrag mit der deutschen IBU-tec advanced materials abgeschlossen. Sie wird Blackstone Lithium-Eisen-Phosphat-Kathodenmaterialien für ihre 3D-gedruckten Batteriezellen zur Verfügung stellen.

Der Zuger Rohstoff- und Batterienspezialist Blackstone Resources hat über seine deutsche Tochter Blackstone Technology mit der IBU-tec advanced materials AG eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Laut einer Medienmitteilung regelt sie, dass das in Weimar beheimatete Unternehmen von Blackstone und anderen Partnern Rohmaterialien und Chemikalien bezieht. Daraus stellt IBU-tec Kathodenmaterial aus Lithium-Eisen-Phosphat (LFP) her. Dieses benötigt Blackstone für die Fertigung seiner 3D-gedruckten Lithium-Ionen-Batteriezellen im Werk im sächsischen Döbeln. Dort soll die Produktion von E-Batterien im September starten.

Die beiden Partner haben ein Liefervolumen „im dreistelligen Tonnenbereich“ vereinbart. Das entspreche einer Jahresproduktionskapazität von rund 2 Gigawattstunden. Damit habe sich Blackstone Technology die Batteriemetalle und deren Verarbeitung gesichert, die das Unternehmen in den nächsten Ausbaustufen benötige, heisst es in der Mitteilung weiter.

Darüber hinaus wolle Blackstone auch die Entwicklung für das Recycling von LFP-Batteriezellen weitertreiben. Bereits jetzt verbrauche Blackstone eigenen Angaben zufolge bei der Herstellung der Elektroden im Vergleich zu Wettbewerbern 70 Prozent weniger Energie. Der Grund dafür sei, dass die eigene Batteriezellproduktion einen wasserlöslichen Prozess verwende. Deshalb könne sie auf die sonst üblichen toxischen Lösungsmittel und Kunststoffe verzichten. mm

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