Blackstone darf 3D-gedruckte Batterien produzieren

22. Juli 2021 11:45

Baar ZG/Döbeln - Blackstone hat von den Behörden seines deutschen Standorts in Döbeln die offizielle Betriebserlaubnis für die Produktion von 3D-gedruckten Lithium-Ionen Batteriezellen erhalten. Zudem hat die Sächsische Aufbaubank am Donnerstag Fördermittel für die Investitionen genehmigt.

Die Blackstone Resources AG mit Sitz in Baar hat bekanntgegeben, dass ihre deutsche Tochtergesellschaft, die Blackstone Technology GmbH, von den Behörden im sächsischen Döbeln die offizielle Betriebserlaubnis zur Aufnahme der Produktion 3D-gedruckter Lithium-Ionen-Batteriezellen erhalten hat. Sie werde im September starten.

Die Genehmigung sei nach „der guten Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden“ innerhalb „sehr kurzer“ Zeit erteilt worden. Sie wurde vom Oberbürgermeister im Rahmen eines offiziellen Treffens mit dem CEO und CFO der Blackstone Resources AG und dem CEO der Blackstone Technology GmbH überreicht.

Für den Aufbau der Serienanlagen in Döbeln hat Blackstone bei der Sächsischen Aufbaubank eine GRW-Förderung (Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur) beantragt. Wie Blackstone weiter mitteilt, hat die Sächsische Aufbaubank am Donnerstag den Bescheid über eine 20-prozentige Förderung der Investitionsaufwendungen an Blackstone übergeben. Diese Massnahme wird aus Steuermitteln der Sächsischen Landesregierung finanziert.

Wie Blackstone Anfang Juli mitgeteilt hatte, beabsichtigt das Unternehmen, seine zunächst geplante Fertigungskapazität für E-Batterien in Döbeln zu verzehnfachen. Sie soll neu 500 Megawattstunden pro Jahr betragen. Die kurzfristige Produktion werde Pouch-Zellen mit der Blackstone Thick Layer Technologie umfassen, die eine 20 Prozent höhere Dichte in Lithium-Ionen-Zellen ermöglicht. Für die gestiegene Nachfrage an Batteriemetallen entwickelt und betreibt Blackstone Resources Produktionsstätten für Lithium, Kobalt, Mangan, Graphit, Nickel und Kupfer. mm

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