BKW übernimmt IT-Dienstleister UMB

23. Dezember 2021 14:41

Bern/Cham ZG - Die BKW Gruppe wird ihren Geschäftsbereich Gebäudetechnik um den IT-Dienstleister UMB erweitern. Das Unternehmen aus Cham soll das IT-Dienstleistungsgeschäft der BKW verstärken und die digitalen Kompetenzen der Gruppe erweitern.

Die BKW Gruppe kauft den in Cham ansässigen IT-Dienstleister UMB auf. Die Übernahme werde der BKW zu einer führenden Position im IT-Dienstleistungsgeschäft verhelfen, schreibt die BKW in einer entsprechenden Mitteilung. Zudem soll UMB die technologischen und digitalen Kompetenzen der gesamten Gruppe stärken. Über den Kaufpreis werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

Auch unter dem Dach der BKW soll die UMB eine eigenständige Konzerngesellschaft bleiben. Das Unternehmen wird in den Geschäftsbereich Gebäudetechnik (BKW Building Solutions) integriert und soll mittelfristig mit den bereits zur Gruppe gehörenden IT-Firmen swisspro Solutions, ngworx und alphaTrust.ch fusioniert werden. „So entsteht eine führende IT-Dienstleisterin mit über 800 Mitarbeitenden“, wird Mathias Prüssing, CEO von BKW Building Solutions, in der Mitteilung zitiert.

Die Leitung der neuen Konzerngesellschaft wird per Jahresbeginn 2022 Martin Gartmann, derzeitig verantwortlich für Verkauf und Unternehmensentwicklung bei der UMB, übernehmen. Matthias Keller, bisheriger Inhaber und Chef der UMB, soll in den Verwaltungsrat der BKW Building Solutions einziehen. „Die industrielle Logik mit dem Zusammenschluss mit der BKW liegt auf der Hand und ermöglicht die erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung der UMB“, lässt sich Keller in der Mitteilung zitieren.

Die UMB-Tochter UMB Solutions AG ist von der Transkation nicht betroffen, informiert UMB  in einer eigenen Mitteilung. Das auf agile Software-Entwicklung und Prozessoptimierung spezialisierte Unternehmen mit Standorten in Wallisellen ZH und Ho-Chi-Minh-Stadt verbleibe „in der Hand der Gründer mit Matthias Keller als Mehrheitsaktionär und Patrick Brazzale als CEO“. Beide Unternehmen wollen jedoch auch in Zukunft „eng zusammenarbeiten“. hs

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