Bevölkerung will bei Digitalisierung mitreden

02. Dezember 2019 14:39

Zürich - Mehr als sieben von zehn Schweizern sprechen sich für die Mitsprache aller Schweizer bei Themen der Digitalisierung aus. Bei Themen wie der Automatisierung von Arbeitsprozessen werden Chancen und Gefahren gleichermassen gesehen. Dies zeigt der aktuelle DigitalBarometer auf.

Der jährlich erscheinende DigitalBarometer soll die gesellschaftliche Diskussion um relevante Themen im Zusammenhang mit der Digitalisierung fördern. Dafür zeig er „die Wahrnehmung und den Gestaltungsbedarf aus Sicht der Bevölkerung auf“, erläutert Matthias Holenstein, Geschäftsführer der Zürcher Stiftung Risiko-Dialog und Initiant der Initiative Apropos_. Sie erhebt den DigitalBarometer in Zusammenarbeit mit der Mobiliar Genossenschaft.

Im aktuellen Barometer sprechen sich dabei 70,6 Prozent der Befragten für eine Mitsprache aller Schweizer bei Themen der Digitalisierung aus. Als stark polarisierendes Thema macht der Barometer das E-Voting aus. Mehr als vier von zehn Befragten sehen mit der digitalen Stimmabgabe mehr Chancen als Gefahren verbunden, für 32 Prozent ist die Lage umgekehrt. Bei Themen wie der Automatisierung von Arbeitsprozessen halten sich Chancen- und Gefahrenwahrnehmung dagegen eher die Wage. 

„Die jährliche Wiederholung des DigitalBarometers zeigt, wie sich die Chancen- und Gefahrenwahrnehmung mit dem Fortschreiten der digitalen Transformation verändert“, meint Anna-Lena Köng, Projektleiterin DigitalBarometer bei der Stiftung Risiko-Dialog. „Er gibt der Politik, Forschung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Möglichkeit, die aktuellen Themen aufzugreifen.“ hs

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