Bergdietikon stellt überarbeitetes Projekt Rai vor

Die Überarbeitung des Projektes war nötig geworden, weil die Bergdietiker Stimmberechtigten 2015 die Teiländerung der Bau- und Nutzungsordnung für die Überbauung des Gebietes Rai abgelehnt haben. Bei der inzwischen abgeschlossenen Überarbeitung seien die zentralen Anliegen der Kritiker – „unter anderem bei den Gebäudelängen und -höhen“ – berücksichtigt worden, wie aus einer Medienmitteilung der Gemeinde Bergdietikon hervorgeht.

Der Gemeinderat legt mit dem überarbeiteten Konzept nun „ein stimmiges Gesamtpaket“ vor. Die Änderungen, welche im Detail der Mitteilung zu entnehmen sind, führten dazu, dass sich die Überbauung besser an Ortsbild und Hanglage anpasst. „Der grössere Teil des Gebiets Rai bleibt unüberbaubare Landwirtschaftszone“, heisst es weiter.

Die öffentliche Mitwirkung wird durch eine Informationsveranstaltung am 9. Mai um 19.30 Uhr im Mehrzweckgebäude Schule (Aula) eingeläutet. Zwischen dem 13. Mai und 11. Juni liegen die entsprechenden Dokumente in der Gemeindeverwaltung Bergdietikon auf.

Bei einer Realisierung der Überbauung würden 120 Wohnungen „für alle Altersgruppen und unterschiedlichste Ansprüche, auch für Familien und junge Menschen“ entstehen, zu denen auch Eigentumswohnungen gehören. Die Gemeinde Bergdietikon würde laut der Mitteilung Einnahmen von 6,5 Millionen Franken realisieren – 3,973 Millionen Franken durch den Verkauf des Landes und 2,5 Millionen Franken durch Infrastrukturgebühren. Sollte das Projekt scheitern, würden „finanztechnische Abschreibungen“ über 3,44 Millionen Franken entstehen. jh