Bedeutung von Simulatoren nimmt zu

08. Dezember 2017 09:57

Schlieren ZH - In Frankreich sollen Chirurgen nun grundsätzlich ein Training an medizinischen Simulatoren durchlaufen. Der Schlieremer Simulatorhersteller VirtaMed beteiligt sich an einer Studie zur Anwendung der Geräte.

Die Studie wird vom Collège Français des Chirurgiens Orthopédiques et Traumatologues (CFCOT) und der Société Francophone d’Arthroscopie (SFA) durchgeführt, erklärt VirtaMed in einer Medienmitteilung. Dabei werden die Fortschritte untersucht, welche die Chirurgen bei der Arbeit an den medizinischen Simulatoren machen. Das Schlieremer Unternehmen hat dafür seinen Simulator VirtaMed Arthros mit den dazugehörigen Modulen für Knie- und Schulterarthroskopien zur Verfügung gestellt. In einer Kontrollgruppe wurden Chirurgen auf traditionelle Art geschult.

Die Studie beginnt nun mit einer Bewertung der vorhandenen Fähigkeiten der teilnehmenden Chirurgen. Nach sechs Monaten werden sie erneut überprüft. Dabei wird festgestellt, wie sich ihre technischen Fertigkeiten verändert haben.

Hintergrund ist eine am 1. November in Kraft getretene Regelung, nach welcher jeder in Frankreich ansässige Chirurg an einem Simulator trainieren soll. Frankreich sei das weltweit erste Land, das sich ein solches Ziel setzt, erklärt VirtaMed. „Wir freuen uns, dass Frankreich die Initiative ergreift, und die technologische Entwicklung und die Patientensicherheit im medizinischen Training fördern will“, wird Martina Vitz, Education Development Manager bei VirtaMed, in der Mitteilung zitiert.

Das Unternehmen hat seinen Sitz im Innovations- und Jungunternehmerzentrum IJZ und ist Mitglied von Start Smart Schlieren. jh  

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