Basler Lyfegen schliesst Finanzierungsrunde ab

Bei der wertorientierten Gesundheitsversorgung wird die erfolgreiche Behandlung eines Patienten in den Fokus gerückt. Dabei soll das Ergebnis der gesamten Behandlung bewertet werden, so dass die Anzahl verschriebener Medikamente oder von Arztbesuchen nicht mehr massgeblich ist. Das Basler Start-up Lyfegen hat mit Lyfevalue eine Plattform entwickelt, die es Life-Science-Unternehmen, Kostenträgern und Anbietern im Gesundheitswesen ermöglicht, wertbasierte Preisvereinbarungen zu treffen. Nun hat Lyfegen eine von Schweizer Privatinvestoren angeführte Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und dabei 750.000 Franken eingenommen, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Die im Oktober 2018 gegründete Lyfegen HealthTech AG möchte die Mittel für den Ausbau ihrer Plattform und die Durchführung von neuen Pilotprojekten in den USA, der EU und in Afrika nutzen. Mit Lyfegen soll somit eine Plattform bereitstehen, durch welche Akteure im Gesundheitswesen ihre wertorientierten Gesundheitsstrategien operationalisieren können, während die Patienten von einem schnelleren und einfacheren Zugang zu innovativen Behandlungen profitieren. „Den Wandel zu einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung zu ermöglichen, ist eine grosse Herausforderung, die für uns bei Lyfegen ein grosses Anliegen ist“, wird Mitgründer und CEO Girisha Fernando in der Mitteilung zitiert.

Die Gründer – neben Fernando auch Michel Mohler, Nico Mros, Leon Rebolledo und James Gannon – können auf Karrieren bei Roche, Novartis und UBS zurückblicken. Im Anschluss daran haben sie ihre Softwarelösung entwickelt, um mit Lyfegen in einem Markt tätig zu sein, dessen Umfang bis 2024 auf 390,7 Milliarden Dollar anwachsen soll, wie es in der Mitteilung heisst. jh