Baselland setzt auf Elektrobusse

19. Dezember 2019 12:22

Basel - Der Kanton Basel-Landschaft hat einen Investitionskredit in Höhe von 1,6 Millionen Franken beantragt. Damit sollen im ersten Schritt Ladestationen für sieben E-Busse auf zwei Linien errichtet werden. Ihr Einsatz ist ab Ende 2020 vorgesehen.

Der Kanton Basel-Landschaft baut die Infrastruktur für E-Busse aus. Ab Ende 2020 sollen sieben Elektrobusse zwei Linien bedienen. Für die Schaffung der nötigen Ladeinfrastruktur hat der Regierungsrat dem Landrat einen einmaligen Investitionskredit in Höhe von 1,6 Millionen Franken beantragt. 

Kanton und Transportunternehmen orientieren sich bei der Umsetzung der Klimaziele des Bundes laut einer Medienmitteilung am Programm „Energiestrategie 2050 im öffentlichen Verkehr“. Für den öffentlichen Busverkehr bedeute dies, dass die heute mehrheitlich eingesetzten Dieselbusse mittelfristig vollständig durch Busse mit CO2-neutralen Antrieben ersetzt werden.

In einem ersten Schritt beabsichtigen die Baselland Transport AG (BLT) und die Autobus AG Liestal (AAGL) ab Ende 2020 den Einsatz von Elektrobussen auf zwei Linien. So plant die BLT die vollständige Umstellung der Linie 37 (Bottmingen-Basel Aeschenplatz) auf Elektrobusbetrieb. Fünf E-Busse werden dort zum Einsatz kommen. Weitere zwei sieht die AAGL während der Hauptverkehrszeiten auf der Linie 78 (Frenkendorf-Lausen) vor. 1,3 Millionen Franken des beantragten Kredits sind für die Ladeinfrastruktur der BLT und 300.000 Franken für die der AAGL eingeplant.

An allen Ladestationen wird der Kanton Strom aus Schweizer Wasserkraft zur Verfügung stellen. mm

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