Basel und Seoul spannen bei Innovationen zusammen

27. Juli 2022 14:00

Basel/Seoul - Basel und Seoul haben ein gemeinsames Hub-Acceleration-Programm für Jungunternehmen im Bereich Life Sciences aufgelegt. Im Rahmen des Programms sind bereits erste Seouler Start-ups nach Basel gereist. Sie sollen Basel als attraktiven Eintrittspunkt nach Europa kennenlernen.

Die Universität Basel und Seoul Biohub haben das Kooperationsprogramm Seoul-Basel Start-up Hub Acceleration Program lanciert, informiert die Verwaltung des Kantons Basel-Stadt in einer Mitteilung. Seoul und Basel wollen über das Programm ihre Kooperation im Innovationsbereich vertiefen. In einem ersten Schritt lernen dabei fünf im Bereich Life Sciences tätige Jungunternehmen aus Seoul „das hiesige Innovations-Ökosystem“ kennen, heisst es in der Mitteilung. Im Gegenzug sollen Ende September Start-ups der Universität Basel nach Seoul reisen. 

„Koreanische Start-ups im Life Science Bereich sind technologisch weit und gut finanziert, haben jedoch kaum Kontakte nach Europa“, wird Christian Schneider, Leiter Innovation & Entrepreneurship der Universität Basel und Initiator des Kooperationsprogramms, in der Mitteilung zitiert. „Mit diesem Programm möchten wir das Basler Life Science Start-Up Ökosystem stärken und Wissenschaftlern aus Universität und Unispital Kooperationen mit den Start-Ups ermöglichen.“ Ziel sei es „dass Basel als attraktiver entry point für Europa von der koreanischen Wirtschaft und Innovationsakteuren wahrgenommen wird“, erläutert Schneider.  

Basel und Seoul pflegen bereits seit Längerem Beziehungen in den Bereichen Wirtschaft, Innovation, Bildung und Forschung, nachhaltige Stadtentwicklung sowie Kultur und zivile Friedensförderung, erläutert die Stadtverwaltung. In diesem Herbst soll diese Zusammenarbeit in Form einer Städtepartnerschaft formalisiert werden. hs

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