Basel setzt auf Schweizer E-Busse

19. Mai 2021 12:11

Bellach SO/Winterthur - Die Basler Verkehrs-Betriebe wollen ab 2027 nur noch Elektrobusse einsetzen. In einem ersten Los bestellen sie dafür 62 Fahrzeuge. Sie werden von der Carrosserie HESS AG in Bellach und der EvoBus (Schweiz) AG in Winterthur geliefert.

Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) wollen ihre Busflotte bis 2027 auf elektrische Busse umstellen. Diese sollen zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. In einem ersten Los bestellt die BVB nun Elektrobusse bei zwei Herstellern in der Schweiz, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Diese sind die Carrosserie HESS AG in Bellach und die Daimler-Tochter EvoBus (Schweiz) AG in Winterthur. Die beiden Unternehmen wurden im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ausgewählt.

Die Carrosserie HESS AG wird den Angaben zufolge acht E-Doppelgelenkbusse des Typs lighTram 25 OPP liefern. Die Fahrzeuge haben eine Länge von rund 25 Metern und werden für die Linie 50 eingesetzt. Bei EvoBus (Schweiz) AG werden 16 E-Normalbusse und 38 E-Gelenkbusse des Typs eCitaro bestellt.

Die Beschaffungkosten belaufen sich den Angaben zufolge auf insgesamt rund 65 Millionen Franken. Die 62 Strombusse sollen den Angaben zufolge zwischen Herbst 2022 und Frühling 2023 in Betrieb gehen. Ab 2027 will die BVB weitere 64 E-Busse beschaffen.

„Wir freuen uns sehr, ab Frühling 2023 fast die Hälfte unserer Busflotte elektrisch betreiben zu können. Unsere Busflotte wird damit umweltfreundlicher, leiser und moderner“, wird BVB-Direktor Bruno Stehrenberger zitiert. ssp

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