Basel schafft Drehscheibe für Logistik

15. November 2019 12:07

Basel - Der Kanton Basel-Stadt will mit der Deutschen Bahn und dem Bundeseisenbahnvermögen eine Logistikdrehscheibe an der Grenze zwischen Basel und Deutschland schaffen. Ziel ist es, die Verlagerung des Güterverkehrs auf Bahn und Schiff voranzutreiben.

Der Kanton Basel-Stadt, die Deutsche Bahn (DB) und das deutsche Bundeseisenbahnvermögen haben eine Vereinbarung im Bereich Güterverkehr unterzeichnet. In den kommenden Jahren wollen sie an der Grenze zwischen Basel und Deutschland eine Drehscheibe für Logistik realisieren, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Diese soll Gütergleise, ein Container-Terminal mit Hafenbecken sowie einen Hafenbahnhof umfassen. Ziel des Projekts ist es, die Verlagerung des Güterverkehrs auf Bahn und Schiff voranzutreiben.

Das Vorhaben setzt den Fokus auf den Ausbau der Verknüpfungen der Rheintalstrecke und der Rheinschifffahrt mit den Zufahrten zur Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) in Basel. Konkret wird die DB die Rheintalstrecke Karlsruhe – Basel auf vier Gleise ausbauen und diese an die NEAT anschliessen. Weiter soll das Containerterminal der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene–Strasse (DUSS) auf deutscher Seite erweitert und das Terminal Gateway Basel Nord AG (GBN) auf der Schweizer Seite erneuert werden. Diese dienen für den Umschlag des kombinierten Verkehrs als internationale Logistikdrehscheibe. Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) werden den Hafen an diese Drehscheibe anschliessen. Dadurch wird die Drehscheibe trimodal (Bahn–Schiff–Strasse). ssp

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