Barry Callebaut wächst schneller als der Markt

Einer Mitteilung der Barry Callebaut Gruppe zufolge hat der Zürcher Schokoladen- und Kakaoproduzent das Geschäftsjahr 2017/18 am 31. August 2018 mit einem wiederkehrenden Konzerngewinn von 357,4 Millionen Franken abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 35,9 Prozent. Barry Callebaut führt dies auf einen deutlichen Anstieg beim Betriebsergebnis in Verbindung mit gesunkenen Nettofinanzierungskosten zurück.

Als wiederkehrendes Betriebsergebnis (EBTI) wurden 554,0 Millionen Franken ausgewiesen, 25,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Umsatz blieb aufgrund tieferer, laut Mitteilung zum grössten Teil an die Kunden weitergegebener Preise für Rohwaren mit 6,948 Milliarden Franken auf Vorjahresniveau. Die Verkaufsmenge konnte gleichzeitig um 6,3 Prozent  auf 2.035.857 Tonnen Schokoladen- und Kakaoprodukte gesteigert werden, ein neuer Mengenrekord.

„Ich freue mich, sehr starke Ergebnisse präsentieren zu dürfen“, wird Antoine de Saint-Affrique, CEO der Barry Callebaut Gruppe, in der Mitteilung zitiert. „Aufgrund der konsequenten Umsetzung unserer Strategie des ,smarten Wachstums‘ konnten alle unsere Regionen und Produktgruppen zum Volumen- und Gewinnwachstum und damit auch zum Erreichen unserer Mittelfristziele beitragen.“

Barry Callebaut wuchs weltweit schneller als der Markt. Konkret lag die in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) verkaufte Produktmenge mit 925.144 Tonnen um 6,8 Prozent höher als im Vorjahr. Der Schokoladenmarkt der Region insgesamt legte hingegen im Jahresvergleich nur um 1,9 Prozent zu. In Nord- und Südamerika setzte Barry Callebaut eine Verkaufsmenge von 549.287 Tonnen ab, 6,0 Prozent mehr als im Vorjahr. Der regionale Markt insgesamt legte gleichzeitig um 0,7 Prozent zu. In der Region Asien Pazifik verkaufte Barry Callebaut mit 105.777 Tonnen 16,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Schokoladenmarkt der Region wuchs im selben Zeitraum um 4,9 Prozent. An Drittkunden wurden weltweit 455.649 Tonnen Kakaoprodukte verkauft, 3,9 Prozent mehr als im Vorjahr. hs