Barry Callebaut setzt mehr Schokolade ab

24. Januar 2018 12:18

Zürich - Die Barry Callebaut-Gruppe hat ihre Verkaufsmenge im ersten Quartal des am 1. September 2017 begonnenen Geschäftsjahres 2017/18 Geschäftsjahres deutlich steigern können. Die Umsätze gingen gleichzeitig jedoch leicht zurück.

Einer Mitteilung von Barry Callebaut zufolge hat der Zürcher Schokoladenhersteller seine Verkaufsmenge im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres gegenüber der Vorjahresperiode um 8 Prozent auf 532.165 Tonnen Schokoladen- und Kakaoprodukte steigern können. „Wir sind stark in das neue Geschäftsjahr gestartet und haben ein Wachstum erzielt, das deutlich über dem Markt liegt“, wird Antoine de Saint-Affrique, CEO der Barry Callebaut-Gruppe, zitiert. „Ich freue mich, dass der Anstieg unserer Verkaufsmenge breit abgestützt ist, mit positiven Beiträgen aller Regionen und einer starken Dynamik bei sämtlichen wichtigen Wachstumstreibern.“

In der für Barry Callebaut wichtigsten Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) legte die Verkaufsmenge um 10,3 Prozent auf 248.184 Tonnen zu. Die in der Region Nord- und Südamerika verkaufte Menge wuchs um 2,9 Prozent auf 136.981 Tonnen. In der Region Asien-Pazifik konnte die Verkaufsmenge um 17,4 Prozent auf 26.467 Tonnen gesteigert werden. Im Geschäftsbereich Global Cocoa wuchs die verkaufte Menge um 7,4 Prozent auf 120.533 Tonnen an. 

Bei den Umsätzen musste allerdings gleichzeitig ein leichter Rückgang um 0,7 Prozent auf 1,872 Milliarden Franken hingenommen werden. Barry Callebaut führt dies in der Mitteilung auf gesunkene Preise für Kakao und andere Rohwaren zurück, die „im Rahmen des Cost-Plus-Modells des Unternehmens für den grössten Teil des Geschäfts direkt an die Kunden weitergegeben werden“. hs

Aktuelles im Firmenwiki