Barry Callebaut baut Schokoladenfabrik in Serbien

23. April 2019 10:01

Zürich - Der Zürcher Schokoladenhersteller Barry Callebaut investiert rund 50 Millionen Euro in eine neue Fabrik in Serbien. Diese soll ab 2021 die wachstumsstarken Märkte Südosteuropas bedienen.

Barry Callebaut und die Regierung der serbischen Stadt Neusatz (Novi Sad) haben laut einer Mitteilung eine Absichtserklärung über den Bau einer Schokoladenfabrik unterzeichnet. Es handelt sch dabei um die erste Fabrik des Schokoladenherstellers in Südosteuropa. Die Fabrik soll 2021 in Betrieb gehen. Der Konzern will in den kommenden fünf Jahren 50 Millionen Euro in das Vorhaben investieren.

Die neue Fabrik soll zunächst über eine Produktionskapazität von über 50.000 Tonnen verfügen. Es sollen Schokoladenprodukte, Compound-Schokoladen und Füllungen für südosteuropäische Märkte hergestellt werden. „Die Fabrik wird als regionale Drehscheibe dienen, von der aus Barry Callebaut die wachstumsstarken Märkte Südosteuropas bedienen kann“, lässt sich Antoine de Saint-Affrique, CEO der Barry Callebaut Gruppe, zitieren.

Barry Callebaut hat seinen Sitz in Zürich und ist eigenen Angaben zufolge der weltweit grösste Hersteller von Schokoladen- und Kakaoprodukten. Im Geschäftsjahr 2017/2018 hat das Unternehmen einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro erzielt. ssp

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