Bankiervereinigung steht hinter sicherem Open Banking

19. Februar 2020 14:58

Basel - Die Schweizerische Bankiervereinigung erkennt das grosse Potenzial von Open Banking an. Sie setzt sich für Rahmenbedingungen ein, die entsprechende Geschäftsmodelle fördern. Dabei müsse sichergestellt werden, dass das Vertrauen in den Finanzplatz hoch bleibt.

Beim Open Banking können Drittanbieter wie Fintechs Bankkunden individuelle Zusatzleistungen anbieten. Solche Geschäftsmodelle sieht die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) insgesamt als Chance für den Finanzplatz Schweiz an, wie sie in einem neuen Positionspapier schreibt. Sie bieten neben Drittanbietern auch Kunden und Banken Vorteile.

Im Positionspapier macht die SBVg auch deutlich, dass sie sich für Rahmenbedingungen einsetzt, welche entsprechende Geschäftsmodelle fördern. Gleichzeitig müsse aber sichergestellt werden, dass das Vertrauen in den Finanzplatz Schweiz auch nach Öffnung der Schnittstellen hoch bleibt. Es sei dabei zentral, dass die Öffnung nicht nur einseitig erfolgt. Der gegenseitige Austausch von Daten biete allen Beteiligten (Kunden, Drittanbietern und Banken) einen Mehrwert.

Laut der SBVg sind regulatorische Massnahmen, die eine zwangsweise Öffnung von Schnittstellen fordern, aber nicht zielführend. „Der freie Wettbewerb und dabei insbesondere die Kundenbedürfnisse sollen und werden entscheiden, wie in der Schweiz Open Banking umgesetzt wird“, hält die SBVg fest. Den Banken soll es also weiterhin freistehen, ob und mit welchen Drittanbietern sie zusammenarbeiten möchten. ssp

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