Bank Frick ermöglicht Handel von Kryptowährungen

Das Angebot richtet sich laut einer Medienmitteilung der Bank Frick an professionelle Marktteilnehmer und Finanzintermediäre wie Vermögensverwalter oder Treuhänder. Diese können seit Mittwoch in die fünf führenden Kryptowährungen Bitcoin, Bitcoin Cash, Litecoin, Ripple und Ether investieren. Der Kauf der digitalen Währungen kann gegen Euro, Dollar oder Franken abgewickelt werden.

Als eine nach liechtensteinischem und europäischem Recht voll regulierte Bank setzt die Bank Frick nach eigenen Angaben bei Investitionen in Kryptowährungen auf die gleichen strengen gesetzlichen Massnahmen wie bei klassischen Finanzmarkttransaktionen. So können beispielsweise nur vollständig identifizierte und geprüfte Kunden Investitionen tätigen. Die Feststellung der Herkunft der Gelder ist ebenfalls Gegenstand dieses Prüfungs- und Identifikationsprozesses.

Um den Schutz gegen Hacker und Diebe zu erhöhen, werden die Kryptowährungen bei der Bank Frick in sogenannten Cold-Storage-Wallets gehalten. Dies bedeutet, dass sie physisch vom Internet getrennt sind und so nicht von aussen gehackt werden können. Die Wallets und ihre Sicherungskopien werden georedundant aufbewahrt.

„Unsere Dienstleistungen werden von Unternehmen aus ganz Europa stark nachgefragt“, erklärt Chief Client Officer Hubert Büchel. „Unser Ziel ist es, das Kryptobanking mindestens auf das Qualitätsniveau des klassischen Bankings zu bringen.“ ssp