Axpo vereinbart nachhaltige Kreditlinie

08. Februar 2022 14:59

Baden AG - Der Aargauer Energiekonzern Axpo hat mit einem internationalen Konsortium von 22 Banken eine Kreditlinie von 2,5 Milliarden Euro vereinbart. Die Kreditlinie enthält eine Komponente zur Nachhaltigkeit.

Die Axpo Holding AG mit Sitz in Baden hat mit einem internationalen Konsortium von 22 Banken eine ungesicherte, revolvierende kommittierte Kreditlinie vereinbart. Laut Medienmitteilung beträgt das Volumen insgesamt 2,5 Milliarden Euro.

Nach dem im Juli 2020 ausgegebenen Green Bond und der im Januar 2022 platzierten Anleihe mit Nachhaltigkeitsziel enthält auch die neue Kreditlinie eine Nachhaltigkeitskomponente. Die Zinshöhe ist laut der Axpo-Mitteilung abhängig von der Erreichung von Zielen beim Ausbau der erneuerbaren Energien und im Bereich Diversität.

Mit der neuen Kreditlinie refinanziere das Unternehmen die bestehende kommittierte Kreditlinie über 550 Millionen Franken aus dem Jahr 2020, heisst es in der Mitteilung. Die neue Kreditlinie könne flexibel sowohl für Bankgarantien als auch für Darlehen verwendet werden und stehe dem Unternehmen für die Finanzierung des laufenden Geschäfts und Wachstumsinitiativen zur Verfügung.  

Joris Gröflin, CFO der Axpo Gruppe, verweist in der Mitteilung auf das „grosse Interesse und die Beteiligung eines breiten internationalen Bankenkonsortiums“. Das unterstreiche die eigene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und den guten Zugang zu internationalen Finanzierungsquellen, wird Gröflin zitiert. „Mit der neuen Kreditlinie diversifizieren wir nicht nur unsere Finanzierungsstruktur, sondern bauen auch die Nachhaltigkeitskomponente in unserer Unternehmensfinanzierung weiter aus.“

Aufgrund starker Nachfrage und Überzeichnung sei die Höhe der Kreditlinie von ursprünglich 1,5 Milliarden auf 2,5 Milliarden Euro erhöht worden. Sie besteht aus mehreren Tranchen mit einer Laufzeit von drei und fünf Jahren mit Verlängerungs- und Erhöhungsoptionen. gba 

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