Axpo plant zweite Solaranlage in Glarus Süd

27. November 2023 10:52

Baden AG/Glarus Süd GL - Energieversorger Axpo will in Glarus Süd eine zweite alpine Solaranlage bauen. Im August 2022 hatte Axpo gemeinsam mit IWB die bisher grösste alpine Solaranlage der Schweiz im Gemeindegebiet dort in Betrieb genommen.

Das Energieunternehmen Axpo plant in der Gemeinde Glarus Süd neben der schon bestehenden eine zweite alpine Solaranlage. Laut Medienmitteilung soll die Freiflächenanlage auf rund 120‘000 Quadratmetern in alpiner Umgebung in der Region Friiteren eine Leistung von 10 Megawattpeak (MWp) bringen. Sie soll jährlich rund 13 Gigawattstunden (GWh) Strom produzieren, was dem Stromverbrauch von mehr als 3000 Haushalten entspricht.

Die Solaranlage soll rund 36‘000 Solarmodule umfassen und durch eine neue Konstruktion mit acht bis zwölf Modulen auf Modultischen zusammengestellt werden, heisst es zur Technik von der Axpo. Mit einer Höhe von 3 Metern über Boden und einer Neigung bis 70 Grad sei die Anlage auf die Anforderungen alpwirtschaftlich genutzter Umgebungen ausgerichtet und nach dem Bau sei die Fläche weiterhin als Weideland nutzbar. Diese Anlage nutze die guten Bedingungen der Sonneneinstrahlung auf rund 1500 Metern Höhe und liefere vor allem in den Wintermonaten wichtigen Strom.

Im August 2022  hat Axpo gemeinsam mit der Basler Energieversorgerin IWB die bis dahin grösste alpine Solaranlage der Schweiz in Glarus Süd in Betrieb genommen. Diese hat eine Leistung von 2,2 Megawattpeak (MWp).

Oliver Hugi, Leiter Axpo Solar Schweiz, verweist darauf, dass in der Gemeinde Glarus Süd neben dem wichtigen Pumpspeicherwerk Limmern eine zweite alpine Solaranlage entstehe, was das Engagement von Axpo und der Gemeinde „für die Förderung einer nachhaltigen Stromversorgung der Schweiz unterstreicht“, wird Hugi zitiert.

„Mit dem Bau der Anlage können wir nicht nur wichtige Gemeinde-Einnahmen generieren, sondern nehmen auch unsere Verantwortung als Gemeinde wahr, die erneuerbaren Energien auszubauen“, wird der zuständige Gemeinderat Stefan Maduz, Departementsvorsteher Wirtschaft und Finanzen, zitiert. ce/gba 

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