Avenir Suisse untersucht Schweizer Zukunftsszenarien

31. Oktober 2019 13:30

Zürich - Avenir Suisse mahnt die Aufnahme der Herausforderungen einer sich wandelnden globalen Gesellschaft an. In der Studie „Was wäre wenn...“ zeigt die Denkfabrik mögliche Auswirkungen 13 relevanter Szenarien auf.

Das von den Schweizern am 20. Oktober gewählte neue Parlament biete eine Chance, „um anstehende Reformen in Angriff zu nehmen – nicht nur in Klimafragen, sondern auch im Umgang mit der Alterung oder beim Verhältnis zur EU“, schreibt Avenir Suisse in einer Mitteilung zur Studie „Was wäre wenn...“ der Zürcher Denkfabrik. In ihr werden „13 mögliche Entwicklungen und ihre Konsequenzen für die Schweiz“ aufgezeigt, erläutert Avenir Suisse.

Die Studie solle „laufende Entwicklungen mit ihren potenziellen längerfristigen Auswirkungen in ihrer ganzen Radikalität“ erfassen,  „um vorausschauend auf den Modernisierungsbedarf in der Schweiz aufmerksam zu machen“, heisst es im Vorwort von „Was wäre wenn...“. „Denn die wesentlichen Zukunftsfragen können nur beantwortet werden, wenn man sich aus der wohligen Bequemlichkeit der Gegenwart und noch vielmehr jener der vermeintlich gloriosen Vergangenheit löst.“

Die Studie geht so unterschiedlichen Fragen wie einer Ausserkraftsetzung von NATO oder Welthandelsorganisation (WTO), der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens oder der Abschaffung des interkantonalen Steuerwettbewerbs nach. Die Autoren bei Avenir Suisse haben dabei „drei Bereiche identifiziert, in denen sie für die Schweiz strategischen Handlungsbedarf erkennen“. Die aus den Fragen abgeleiteten Hypothesen für die Bereiche globale Verschiebungen, Digitalisierung und Demografie sowie illiberaler Aktivismus sollen dabei „zeigen, wo Fallen lauern und mit welchen Strategien sie am besten zu überwinden sind“, heisst es in der Mitteilung. hs

Mehr zu Wirtschaftspolitik

Aktuelles im Firmenwiki